Partizipation Regelangebot

Im Regelbereich sieht die Partizipation folgendermaßen aus:

In den Tagesablauf der Krippe integriert haben die Mädchen und Jungen immer wieder die Möglichkeit in ganz unterschiedlichen Situationen Entscheidungen für sich zu treffen.

So können sie beispielsweise entscheiden, was von den Mahlzeiten sie auf den Teller nehmen wollen. Beim gemeinsamen Morgenkreis haben sie die Möglichkeit sich Lieder oder auch Fingerspiele zu wünschen.

Beim Essen wie auch dem Schlaf-Wach-Rhythmus wird auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen.

Altersgerechte Spiel- bzw. Bastelmaterialien sind für die Freispielphasen weitgehend frei zugänglich und werden auch den Wünschen und Anregungen der Kinder angepasst und ausgetauscht.

Bei Projektangeboten werden Themen aufgegriffen, die die Kinder aktuell beschäftigen.

Partizipation in der Kinderkrippe

Die Berücksichtigung von Wünschen und Bedürfnissen der Kinder wird im täglichen Miteinander an vielen kleinen Dingen spür- und sichtbar. Besonders während der freien Spielzeit vor dem Mittagessen oder nach den Hausaufgaben entscheiden die Kinder, die nicht an der angeleiteten Freizeitgestaltung des Tages teilnehmen wollen, i.d.R. selbst, wie sie die Zeit verbringen wollen. Den Kindern steht dabei die ganze Bandbreite der Spiel- und Freizeitmöglichkeiten der Einrichtung zur Verfügung. Die ErzieherInnen fungieren als Ansprechpartner und Moderatoren.

 

wöchentlicher „Kids talk“

Jeden Freitag nach dem Mittagessen trifft sich die Gruppe mit den Erzieherinnen im Stuhlkreis. Jedes Kind legt einen „Stimmungssmiley“ (grün: sehr gut, gelb: geht so, rot: schlecht) auf ein Plakat und darf, muss aber nicht, in Form eines Blitzlichts sagen, wie es ihm mit Blick auf die letzte Woche und auf den aktuellen Tag geht und warum es seinen Smiley ausgewählt hat.

Die Kinder werden aufgefordert, ihnen wichtige Themen anzusprechen, über die dann in der Gruppe diskutiert wird. (gibt es Streit, Wünsche,…..)

Schließlich dürfen die Kinder sagen, was sie gerne in den nächsten Wochen als „Freizeitprogramm“ machen würden, besonders vor anstehenden Schulferien. Diese Wünsche werden, wenn möglich, bei der Planung berücksichtigt.

Partizipation im Hort

Die Einbeziehung der Eltern beginnt bereits vor der Aufnahme des Kindes in die Einrichtung. In einem ausführlichen persönlichen Informationsgespräch erläutern wir den Eltern die konzeptionellen Rahmenbedingungen und haben dabei ein offenes Ohr für die individuellen Besonderheiten jeden Kindes.

Unter Berücksichtigung der vorrangigen Erziehungsverantwortung der Eltern streben wir an, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen und in regelmäßigen Gesprächen die Erziehung und Entwicklung des Kindes zu reflektieren und bei Bedarf Absprachen über gezielte Fördermaßnahmen zu treffen. Wir regen die Mitarbeit bei Projekten, Festen und das Einbringen von Fähigkeiten und Talenten der Eltern an.

Beteiligung der Eltern

Beschwerden

Bei Unstimmigkeiten haben alle MitarbeiterInnen ein offenes, empathisches Ohr für die Anliegen und Anregungen der Kinder, Jugendlichen und Eltern.

 

Beschwerdemöglichkeiten der Kinder in der Krippe

Eine wichtige Rolle spielen hier die Beobachtung des „Wohlbefindens“ der Kinder und ein sensibler Umgang mit den Wahrnehmungen. Die Beobachtungen werden kontinuierlich im Team reflektiert und mit den Eltern besprochen und abgestimmt.

 

Beschwerdemöglichkeiten der Eltern in der Krippe

In der Bring- und Abholsituation der Kinder ist Raum für Tür- und Angelgespräche, um Anliegen und Fragen zeitnah mit den Mitarbeiterinnen der Krippe anzusprechen.

 

Die halbjährlichen Entwicklungsgespräche

Zur Vorbereitung der Entwicklungsgespräche wird den Eltern ein Fragebogen ausgehändigt, den diese dann ausgefüllt zum Gespräch mitbringen.

Ein Punkt hierbei sind Rückmeldungen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Familien, diese werden dann im Gespräch ausführlich besprochen.

 

Beschwerdemöglichkeiten der Kinder im Hort

Wöchentlicher Kid’s Talk

Die Kinder werden aktiv aufgefordert, Dinge zu äußern, die sie beschäftigen und es wird gemeinsam nach für alle akzeptablen Lösungen gesucht.

 

Gesprächsrunde vor der Hausaufgabenzeit

Die Hausaufgaben erledigen die Kinder in Kleingruppen in „ihrem“ Hausaufgabenzimmer mit „ihrem/r“ BezugserzieherIn. Zu Beginn der Hausaufgabenzeit besteht täglich für die Kinder die Möglichkeit, in der vertrauten Kleingruppe aktuelle Sorgen und Nöten zu äußern und wenn möglich gleich eine Lösung zu finden. Falls dies nicht möglich ist, kümmert sich der/die BezugserzieherIn im Anschluss um die passende Form der Bearbeitung des Anliegens.

 

Beschwerdemöglichkeiten der Eltern im Hort

Das „Offene Ohr“

Per Aushang sind die Eltern informiert, dass an jedem 1. Mittwoch im Monat die Möglichkeit besteht, einen Gesprächstermin mit den ErzieherInnen und/oder der Hortleitung auszumachen, um Themen jeglicher Art zu besprechen. Selbstverständlich ist auf Anfrage auch ein anderer Termin möglich.

 

Die halbjährlichen Entwicklungsgespräche

Im standardisierten Ablauf der Entwicklungsgespräche werden die Eltern aktiv von Seiten der ErzieherInnen darauf angesprochen, welche Wünsche oder Verbesserungsvorschläge sie an die Einrichtung haben.

 

Erreichbarkeit der ErzieherInnen und der Hortleitung

Die Eltern erhalten schon beim Erstgespräch sowohl die Telefonnummern als auch eine E-Mail Adresse, unter der sie jederzeit einen Ansprechpartner erreichen können.

Kinder- und Jugendheim St. Anton

Karl-Blind-Straße 6

68199 Mannheim-Almenhof

 

Telefon 0621/833320

Telefax 0621/8333230