Partizipation in der Jugendhilfe

Im Bereich Erziehungshilfe werden folgende Beteiligungsformen angeboten

Im gesamten Haus hängen Plakate zu den Kinderrechten aus. Darüber hinaus steht den Gruppen entsprechendes Informationsmaterial, z.B. Broschüren, zur Verfügung, welches je nach Alter aufbereitet ist und genutzt werden kann.

Bei ausgewählten Projekten, wie z.B. der Renovierung der Gruppen werden die Kinder und Jugendlichen frühzeitig in die Planungen einbezogen. So haben sie die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen zur Gestaltung in die Planung einzubringen.

Die Eltern werden in sämtliche Prozesse, die ihre Kinder betreffen, einbezogen. So wird ihnen beispielsweise die Möglichkeit gegeben, Arzt- und Therapietermine ihres Kindes zu begleiten.

Ebenso ist es uns ein Anliegen, die schulischen Belange der Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Eltern zu betrachten. Hierzu gehören u.a. die Begleitung zu Schulgesprächen oder die Möglichkeit, die Hausaufgabensituation der Kinder zu begleiten.

Darüber hinaus werden die Eltern in die Vorbereitung der Hilfeplangespräche und der Erziehungsplanung einbezogen.

Die Kinder und Jugendlichen werden in alltägliche Entscheidungen einbezogen. So haben die Kinder und Jugendlichen grundsätzlich Mitspracherecht bei der Gestaltung des Wochenspeiseplanes und sind auch in den Einkauf der Lebensmittel eingebunden.

Den Kindern und Jugendlichen wird die Möglichkeit geboten, ihren eigenen Bereich im Zimmer mit Bildern, Collagen o.ä. zu gestalten.

Beim Kleidereinkauf können sich die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützung des Erziehers ihre Kleidung selbst aussuchen. Die Jugendlichen kaufen ihre Kleidung selbständig ein.

In regelmäßigen Gruppengesprächen oder in der täglichen Abschlussrunde der Tagesgruppe werden die Regeln der Gruppe mit den Kindern und Jugendlichen besprochen und gegebenenfalls angepasst. Ebenso findet hier beispielsweise eine gemeinsame Planung von Freizeitaktivitäten oder der Ferienfreizeiten statt und weitere Anliegen der Kinder und Jugendlichen werden besprochen.

Sind die Hausaufgaben erledigt, die „Lernzeit“ aber noch nicht, üben die Kinder noch etwas für die Schule. Jedes Kind hat seinen eigenen Ordner mit Übungsblättern und kann die Reihenfolge der Bearbeitung selbst bestimmen.

 

Ein- bis zweimal pro Woche steht den Gruppen die Sporthalle zur Verfügung. Meistens können die Kinder Spielwünsche äußern, die dann per „Abstimmung“ ausgesucht werden. Die Erzieher achten aber darauf, dass im Laufe der Zeit alle Wünsche berücksichtigt werden.

 

In den Gruppen wird mit Verstärkerplänen gearbeitet. Diese werden gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen erarbeitet und diese können ihre Wünsche bezüglich der „Belohnungen“ (z.B. attraktive Freizeitaktivitäten) einbringen.

Die Kinder und Jugendlichen werden gemäß ihres Alters in die Erziehungs- und Hilfeplanung eingebunden. Dies geschieht bereits im Aufnahmegespräch, in dem die Kinder und Jugendlichen über Regeln, Rechte und Pflichten in der Einrichtung informiert werden, sich aber auch zu ihren Erwartungen und Wünschen äußern können.

Die Erziehungsplanung und die Hilfeplangespräche werden von den jeweiligen Bezugserziehern gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen vorbereitet. Mit den Kindern wird im Vorfeld der Gespräche über die sie betreffenden Passagen des Entwicklungs-berichtes gesprochen und reflektiert, insbesondere über die Einschätzung der formulierten Hilfeplanziele. Selbstverständlich sind die Kinder ihrem Alter entsprechend während des ganzen Gespräches oder teilweise anwesend.

Wissensvermittlung:

Beteiligung an Projekten:

Umgang mit Beschwerden:

Partizipation der Eltern:

Beteiligung im Alltag:

Beteiligung an der Erziehungs- und Hilfeplanung:

Generell gilt in unserer Einrichtung das Prinzip der „offenen Tür“. Das heißt die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern können sich grundsätzlich an alle Personen ihres Vertrauens wenden. In erster Linie stehen die jeweiligen Bezugserzieher als Ansprechpartner zur Verfügung, darüber hinaus jedoch auch das gesamte Team der Gruppe.

Sollte das Anliegen im Rahmen der Gruppe nicht zu klären sein, besteht die Möglichkeit, einen Mitarbeiter der Bereichsleitungs- oder Leitungsebene hinzuzuziehen.

Beschwerden werden grundsätzlich ernst genommen und möglichst zeitnah bearbeitet, d.h. Absprachen über weitere Vorgehensweisen getroffen und erforderliche Maßnahmen eingeleitet.

Kinder- und Jugendheim St. Anton

Karl-Blind-Straße 6

68199 Mannheim-Almenhof

 

Telefon 0621/833320

Telefax 0621/8333230